Los quadros Muchachos

Die vier Jahreszeiten

März 18, 2008 · 3 Kommentare

Die vier Jahreszeiten

Die Erde dreht sich in einem Jahr einmal um die Sonne. Dabei legt sie eine Strecke von sehr sehr vielen Metern zurück.

Die Sonne ist gelb und verschickt Licht. Da sich das Licht mit einem Affenzahn fortbewegt, kann Adam, der Mensch, das Sonnenlicht ohne Zeitverzögerung essen. In der Tat.

Bäume sind normalerweise ziemlich braun. Sozusagen von den Wurzeln bis zur Krone. Sonnenstrahlen wollen kein braun, Bäume allerdings Sonnenstrahlen. Deshalb haben sich die Bäume vor langer langer Zeit mal etwas einfallen lassen. Sie haben sich Blätter gemacht. Grüne Blätter, mit denen trinken sie das Licht und tanken so Kraft, um andere Dinge tun zu können, als still herumzustehen. Aber nein. Das tun sie ja doch.

Tiere. Die gibts in allen Farben. Braun ist auch hier die populärste. Das haben die sich von den Bäumen abgeschaut, weil sie sie verehren und essen. Aufessen. Alle weg. Mhh. Das bringt nämlich den Tieren Kraft. Damit können sie laufen, hüpfen, sich unterhalten, aber auch böse, wie sie alle sind, andere Tiere kaputt machen. Draufhauen, dass es spritzt.

Adam, der Mensch, hat sich die Dummheit der Tiere zu Nutze gemacht und lacht sie heimlich aus. Weil es ihm Spaß macht baut er Fallen, rammt ihnen Speere durch den Wanst und spricht mit ihnen wie mit seinem Sohn. Pfui. Und wie er spricht: sehr viele Schimpfworte. Adam, der Mensch, ist ein gehässiger, freundlicher, blutrünstiger, liebevoller Knödel, der reden kann. Er kann auch denken. Herumdenken. Denken, um gedacht zu haben. Ihm gefällt das Denken. Sich mit sich selbst zu beschäftigen… das Knödelchen.

Das ist die Welt. Sie ist angefüllt mit viel Erde, aber auch lebenden Dingen. Von Adam gibt es inzwischen Achtmilliarden (in Nummern oder Zahlen). Das ist nicht ganz wenig, sondern etwas mehr. Grob, die Kugel explodiert. Zumindest fast.

Im Gras tummelt sich Heiner, der Käfer. Peng, und weg ist er. Wir sind in den USA. Die Krawalle enden nicht. Der Präsident tritt zurück. Atombomben gehen kaputt. Der letzte Tropfen Öl ist getrunken. Die Autos und Fahrräder bleiben stehen oder fallen ggf. um. Wolkenkratzer knicken ein und kratzen die Wolken nicht mehr – nun heißen sie Hochhäuser. Bier ist kaputt gegangen. Die olympischen Spiele fallen aus. Google hat aus Versehen das Internet zerstört. Soll es das schon gewesen sein? Nein. Oder doch? Nein. Sicher nicht.

Super Hero und seine Frau Heroine retten den Planeten. Und da wären wir. Am Ende einer Geschichte, die sich keiner ausgedacht hat, die aber trotzdem hier ist. Naja, Fragwürdigkeiten laufen uns tagein tagaus und wiedermal tagein über den Weg. Der Weg ist das Ziel.

Was ich damit sagen wollte: Fantastisch, wie sich die Welt verändert.

ich wünsch euch Mut zum Unsinn, euer Timo

Kategorien: Geschichten · erfunden · interessant

3 Antworten bis hierher ↓

  • sein Bruder // März 18, 2008 um 7:24

    witzlöfflig kartöfflig

    gut geformt und formuliert, spastiös doch gut garniert
    pillepalle anzuschaun und schon wärn wir fertig. Zaun.

  • Lena // März 18, 2008 um 8:29

    uhhh ein neues design^^….:P
    die bilder sin lustig:Pimmer mim silbernen auto^^:D

  • tobi // März 19, 2008 um 12:16

    Mut zur sinnlosigkeit :-P
    gut :-D
    Aber auch mehr Mut zum Bloggen ^^ interessant, dass Fredi auch heute gesagt hat, dass er wieder was bloggen will ^^

    tobi

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