Los quadros Muchachos

wurden wir infiziert?

Februar 25, 2008 · 7 Kommentare

Laut einer aktuellen Meldung des Online-Computermagazins Golem.de schon.

Social Networking “infiziert” die Jugend

Es sind keine freundlichen Worte, die Tim Johnson, Chefanalyst beim britischen Marktforschungsunternehmen Point Topic, für Webangebote wie MySpace, Bebo und Konsorten findet: Social Networking habe 2006 und 2007 “wie eine Grippeepidemie” unter der Internetnutzerschaft grassiert, und es seien vor allem die Jugendlichen gewesen, die sie infiziert habe.

Laut der Studie “Consumer Survey” ist Social Networking inzwischen die siebthäufige Nutzung britischer Netizens. Jeder dritte, der einen Internetanschluss zu Hause hat, nutze entsprechende Angebote. [...]

Nach der Einschätzung von Point Topic verlangsamt sich das Wachstum derzeit etwas. Die erste Begeisterungswelle ebbe erst einmal ab, glaubt Point-Topic-Analyst Johnson. Allerdings werde die Nutzerzahl wieder steigen, wenn mehr Angebote hinzukämen. [...]

Unterdessen warnt der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco, vor Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von Social Networks. So nutzten Kriminelle diese Plattformen zunehmend für Datendiebstahl oder verbreiteten darüber Schadsoftware. Zudem brächten Nutzer sich selbst in Gefahr, indem sie zu viele Daten preisgäben.

via Golem.de

Beim lesen diese Artikels ist mir erst so richtig bewusst geworden, dass man Social Networking wirklich anhängig macht. Früher gab es sowas nicht (Tongue out). Da gabs ICQ, Foren und öffentliche Chats. Und das wars! Mehr und mehr Leute chatten in sozialen Netzen z.B. über die Pinnwand-Funktion von SchülerVZ, ohne sich dabei evtl. dabei zu bedenken, dass jeder, wirklich jeder Schüler, Student oder sogar Lehrer (weil: jeder kann sich ja in SchülerVZ registrieren) das dann lesen, verbreiten, kopieren oder sonst was damit machen kann!

Man kann hier wirklich vom “Internet Striptease” (so die Süddeutsche) sprechen!

Hier gibts noch ein Video von einem etwas fragwürdigen Blog.

Wie steht ihr zum Thema “Soziale Netzwerke” ?

lg tobi

Kategorien: Links · Ratgeber · Web-Funde · nur so · ohne alles · wissenswert

7 Antworten bis hierher ↓

  • Lena // Februar 26, 2008 um 6:33

    Boooooah des Video is ja mal krass:D:D:D???

    ”What do you care more about, your Family or MySpace?”
    ”Myspace.”

    asssssssssiii:D:D:D

  • Niggolle // Februar 26, 2008 um 7:01

    OK der Junge is jetzt mal ein zimlich krasses Beispiel zu dem Thema ^^ Solche Leute gibt es auf unserer Welt. Hilfe!!! ;-)

    Nein im ernst. Ich denke, dass jeder, der sich irgendwo in einem Netzwerk anmeldet selbst dafür verantwortlich ist für das, was er von sich preisgibt. Wenn eben jemand alles über sich hinschreibt und ihm dies später zum Verhängis werden sollte, ist er selbst Schuld. Eben ein Stück Eigenverantwortung von jedem Nutzer. Genauso sollte sich jeder Prioritätem setzten (natürlich nicht so wie der Junge. My space ist wichtiger als Famlie, sondern im Gegenteil).

    -> Wenn man vernünftig damit umgeht, kann man es zu seinem Vorteil nutzen (alte Freunde aus der Grundschule “wiedertreffen” oder Bekannschaften von Urlauben aufrecht erhalten). Ich finds einfach nur praktisch als “Kommunikationsebene” und vorallem als “Suchmachine” von Freunden denen man nicht jeden Tag einfach so über den Weg läuft ….

  • tobi // Februar 26, 2008 um 10:24

    ja, sicher liegt es an jedem einzelnen was für informationen er über sich preisgibt. Aber viele sind sich dessen auch nicht bewusst…

    however. Finde auch, dass es zum Kontakt halten mit diesen “nicht-über-de-weg-lauf-freunden” super is

    mfg
    tobi

  • Fredi // Februar 26, 2008 um 11:39

    wie so vieles ist auch das social networking in MAßEN ganz gut.siehe andere kommentare…
    aber wie vieles ises in MASSEN eben ..gefährlich.. und kann genausogut abhängig machen^^
    ich find aber solang ma sich beherschen und kontrollieren kann und noch weiß wie die freudne aussehen, obwohl sie im internet nurn smiley als Bild haben.. is des doch gut;)…

  • Timo // März 4, 2008 um 8:11

    Die geistige Verstümmelung durch MySpace und ähnliches finde ich traurig. Leider gibt es verführbare Heranwachsende, die einfach noch zu wenig Lebenserfahrung und ein unreifes Bewusstsein über sich und die Welt haben. Sie kennen, wenn sie durch Gruppendynamik getrieben in solche virtuellen (’sozialen’) Netzwerke hineinwachsen, sich selbst und die Welt um sie nicht mehr, das nenne ich mal Realitäts-Seebehinderung. Diesen Kindern werden andererseits von (erfahrenen) Erwachsenen (meist den Eltern) keinerlei Alternativen aufgezeigt. Sie können selber nichts dafür, dass sie in einer Computer-Internet-Welt ‘leben’. Schuld an dieser geistigen Verstümmelung ist einfach eine gleichgültige distanz- und anonymitätshungrige Gesellschaft, die ich nicht mag. Öff.

  • Timo // März 4, 2008 um 8:12

    vielleicht aber auch nicht. wer weiß …. ^^

  • tobi // März 4, 2008 um 8:28

    :-P Realitätssehbehinderung. das is gut!
    http://politblog.net/nachrichten/2006/06/12/115-erste-klinik-fur-computersuchtige-in-europa/

Kommentar schreiben