http://audio.zeit.de/probehoeren/diezeit/51_Schulen_dl.mp3
http://www.zeit.de/2008/01/C-Riegel-Aufmacher?page=all
Lehrer unterrichten in Teams jeweils in einem Jahrgang. Wie ein Klassenlehrer wandert das Jahrgangsteam mit den Schülern von Klasse fünf bis zehn. Um die geeigneten Räume dafür zu schaffen, ließ die Schulleiterin Wände einreißen. Das Zusammenspiel ihrer starken Führung mit den nicht weniger starken Lehrerteams hat einen einzigartigen Raum für pädagogischen Eigensinn entstehen lassen. Sein Kern sind lauter kleine Schulen in der großen. Schüler putzen ihre Räume selbst. Das war zunächst nur eine Übung in Verantwortung, brachte aber bald auch Einnahmen in einen Honorartopf, aus dem professionelle Regisseure für große Theaterprojekte bezahlt werden. Obwohl die Schüler zum Teil über Wochen Theater spielten, wurden sie in den anderen Fächern immer besser. Nach einiger Zeit sagte man nicht mehr »obwohl«, sondern »weil«.
»Wer viel Theater spielt, wird auch besser in Mathematik.«
[...] Dabei sind Rituale, Regeln und Reviere so wichtig wie die Fächer. [...]
Es muss einfach in der Schule ein Zusammengehörigkeitsgefühl geben!
ich will mehr ACTION in der Schule. Ne lockere Atmosphäre, die auf natürliche Weise animiert.
Anderen, effektiveren Unterricht. Sichere, sich gut fühlende Lehrer.
5 Antworten bis hierher ↓
tope // Januar 12, 2008 um 7:31
Wer will sowas nicht ^_^
aber wer zahlt das alles? Wir haben jetzt schon zu wenige Lehrer; Die Umstellung auf kleinere Klassen wäre (organisatorisch gesehen) so ein kleiner Schritt, aber das kostet alles Geld …
mfg
tobi
ziedav // Januar 12, 2008 um 7:47
nene. Wer bei der langen Nacht der Wissenschaft den Vortrag über die Veränderungen in der Bildungspolitik nach Pisa und Timss gehört hat, weiß dass kleinere Klassen nicht unbedingt zu besseren Ergebnissen führen. Dieses Argument wird nur immer wieder von Lehrern angeführt um die Schuld auf andere zu verweisen.
Nein es kommt auf die Qualität des Unterrichts an. Es gibt einfach sehr viele Lehrer (nicht pauschalisiert), die den Unterricht so gestalten, dass es die Schüler nicht interessiert und was mich nicht interessiert kann ich mir nicht langfristig merken. Es ist schon traurig, dass ganz bestimmt ein Großteil der Schüler sagen würde, dass er nicht zur Schule gehen wollte, wenn es keine Schulpflicht gäbe.
tope // Januar 12, 2008 um 8:50
Ja, das stimmt leider, dass die Motivation meistens im Keller ist …
Aber wie kann der Unterricht besser und interessanter gestaltet werden?!
Mehr vorbeireitung und Freiraum für den Lehrer, vll reichen 45 Minuten auch nicht um was großartiges auf die Beine zu stellen; zusammenlgen von Fächern, das verschmelzen zu Projekten, das haben wir ja gehört, dass das gut geht;
aber …. da bleibt das Personalproblem ^^
zu viele schüler pro lehrer. also entweder weniger schüler, oder mehr lehrer ^^
timo // Januar 13, 2008 um 12:05
echt schade, es wäre bestimmt auch cool, wenn es Lehrer-Gruppen (verschiedene Kompetenzen, Methoden) gäbe, die in unterschiedlichen Arealen eines großen „Reviers“ eine gesamte Stufe unterrichten würden. Ein Versuch wär’s meiner Meinung nach Wäääärt!
t0b1 // Januar 13, 2008 um 10:43
Ja; dann mal ran an den Speck
Ich mein, du kannst entweder versuchen in der SV ein überzeugendes Konzept vorzustellen oder auch direkt zur Frau Steinbach gehen; sie hat immer ein Ohr offen
Am interessantesten fand ich die Idee, dass Lehrer die eig. das Fach nicht unterrichten es verständlicher erklären können, wenn sie dabei von einem entsprechendem Fachlehrer unterstützt werden.